Eisenmangel ist eine häufige Komplikation von Morbus Crohn, einer entzündlichen Darmerkrankung (IBD), von der Millionen Menschen betroffen sind. Ungefähr 25 % der Personen mit Morbus Crohn entwickeln eine Eisenmangelanämie, eine Erkrankung, die zu Müdigkeit und anderen Symptomen führt. Dies geschieht aufgrund einer chronischen Entzündung, die zu blutenden Geschwüren und einer verminderten Eisenaufnahme führen kann. Darüber hinaus tragen Symptome wie Durchfall und restriktive Ernährung zu dem Problem bei.
Es gibt zwei Arten von Nahrungseisen: Häm (in tierischen Produkten enthalten) und Nicht-Häm (in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten). Häm-Eisen wird vom Körper effizienter absorbiert, die Nicht-Häm-Absorption kann jedoch durch die Kombination mit Vitamin C-reichen Lebensmitteln verbessert werden. Ein ausgewogener Ansatz – der sowohl Häm- als auch Nicht-Häm-Quellen einbezieht – wird empfohlen, insbesondere für Menschen mit Morbus Crohn, die möglicherweise bereits ernährungsbedingten Einschränkungen unterliegen.
Hier ist eine Aufschlüsselung von sieben eisenreichen Lebensmitteln, die Sie in Ihre Ernährung integrieren sollten, unter Berücksichtigung sowohl der Remissions- als auch der aktiven Schubphasen:
Ernährungsgewohnheiten während der Remission vs. Schübe
Die besten Eisenquellen variieren je nachdem, ob Sie sich in einem aktiven Schub oder einer Remission befinden. In der folgenden Liste sind Lebensmittel und deren Darmfreundlichkeit aufgeführt. Für ein aktives Aufflackern bevorzugen Sie leicht verdauliche Optionen. Für eine Remission sind alle aufgeführten Lebensmittel unbedenklich, sofern Ihr Arzt Ihnen nichts anderes empfiehlt.
Top 7 eisenreiche Lebensmittel für Morbus Crohn
- Geflügel: Huhn und Pute, insbesondere dunkles Fleisch, sind magerer als rotes Fleisch und leichter verdaulich. Dunkles Fleisch liefert mehr Eisen, das Entfernen der Haut verringert jedoch den Fettgehalt.
- Sardinen: Diese fetten Fische sind reich an Eisen und Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Beachten Sie den hohen Natriumgehalt.
- Linsen: Linsen sind voller Eisen und Ballaststoffe und können helfen, Entzündungen zu kontrollieren und die Remission aufrechtzuerhalten. Wählen Sie während einer Hitzeperiode Linsensuppe, da diese eine weichere Konsistenz hat.
- Kichererbsen: Kichererbsen sind ähnlich wie Linsen eine gute Quelle für Eisen und Ballaststoffe. Hummus ist bei Krankheitsschüben leichter verdaulich; Kombinieren Sie es mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wie Zitronensaft.
- Nudeln: Angereicherte Nudeln liefern Eisen und sind im Allgemeinen gut verträglich. Weiße Nudeln schonen das Verdauungssystem bei Schüben, während Vollkorn bei Remission geeignet sein kann.
- Thunfisch: Thunfisch aus der Dose oder frisch ist eine gute Wahl für Meeresfrüchte. Thunfischkonserven enthalten etwas mehr Eisen als frischer.
- Cashewnüsse: Nüsse und Samen, einschließlich Cashewnüssen, enthalten Nicht-Häm-Eisen. Zur Vitamin-C-Anreicherung mit Früchten kombinieren. Nuss- und Samenbutter sind bei Fackeln leichter verdaulich.
Nahrungsergänzung und medizinische Überlegungen
Einige Personen mit Morbus Crohn benötigen möglicherweise Eisenpräparate, um eine Mangelanämie zu bekämpfen. Konsultieren Sie immer einen Arzt, bevor Sie mit der Nahrungsergänzung beginnen, da Eisentabletten Nebenwirkungen haben und die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen können.
Falls verordnet, nehmen Sie Eisenpräparate morgens auf nüchternen Magen mit Vitamin C ein. Vermeiden Sie Kalziumpräparate oder Lebensmittel mit hohem Kalziumgehalt, da diese die Aufnahme behindern können. Wenn gastrointestinale Nebenwirkungen auftreten (Übelkeit, Verstopfung), besprechen Sie Dosisanpassungen oder alternative Formulierungen (Eisenbisglycinat oder Eisenmaltol) mit Ihrem Arzt. In schweren Fällen können intravenöse (IV) Eiseninfusionen erforderlich sein.
Der Schlüssel zur Bewältigung des Eisenmangels bei Morbus Crohn ist eine abwechslungsreiche Ernährung in Kombination mit individueller medizinischer Beratung. Durch die Priorisierung von Häm- und Nicht-Häm-Eisenquellen und die Anpassung der Nahrungsmittelauswahl an den Krankheitsschubstatus können Einzelpersonen ihren Eisenbedarf effektiv decken und gleichzeitig Verdauungsbeschwerden minimieren.
