Fünf Medikamente, die Sie in Kombination mit Magnesium vermeiden sollten

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Magnesium ist für über 300 Körperfunktionen unerlässlich, darunter Blutzuckerkontrolle, Nervenfunktion und Knochengesundheit. Allerdings kann die Kombination mit bestimmten Medikamenten deren Wirksamkeit verringern oder gefährliche Nebenwirkungen auslösen. Es ist wichtig, diese Wechselwirkungen zu verstehen, insbesondere wenn Sie bereits verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen.

Antibiotika und Magnesiumaufnahme

Bestimmte Antibiotika wie Tetracycline (wie Doxycyclin) und Fluorchinolone (wie Ciprofloxacin) können negative Wechselwirkungen mit Magnesiumpräparaten haben. Magnesium verringert die Absorption dieser Antibiotika, wodurch sie weniger wirksam bei der Bekämpfung von Infektionen sind. Um dies zu vermeiden, nehmen Sie Antibiotika mindestens zwei Stunden vor oder vier bis sechs Stunden nach der Magnesiumergänzung ein. Eine schlechte Antibiotikaaufnahme kann zu Behandlungsversagen und Antibiotikaresistenzen führen.

Diuretika und Magnesiumverlust

Diuretika, die zur Verringerung der Flüssigkeitsansammlung verschrieben werden, können den Magnesiumspiegel entweder verringern oder beeinträchtigen. Einige Diuretika erhöhen die Magnesiumausscheidung über den Urin, während andere der Wirkung von Magnesium entgegenwirken. Dadurch entsteht ein gefährlicher Kreislauf: Diuretika können einen Magnesiummangel (Hypomagnesiämie) verursachen, der sich dann durch weiteren Magnesiumverlust verschlimmert. Zu den Symptomen einer Hypomagnesiämie gehören Muskelschwäche, Reizbarkeit und Müdigkeit.

Bisphosphonate und Knochengesundheit

Bisphosphonate, die zur Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden, erfordern eine ordnungsgemäße Absorption, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Magnesiumreiche Nahrungsergänzungsmittel können die Aufnahme dieser Medikamente erheblich verringern. Um dies zu verhindern, nehmen Sie Bisphosphonate mindestens zwei Stunden vor oder nach der Magnesiumergänzung ein. Osteoporose schwächt die Knochen im Laufe der Zeit, daher ist eine kontinuierliche Medikamentenaufnahme von entscheidender Bedeutung.

Protonenpumpenhemmer (PPIs) und Magnesiummangel

Die langfristige Einnahme von PPIs wie Esomeprazol (Nexium) und Lansoprazol (Prevacid) kann zu gefährlich niedrigen Magnesiumspiegeln im Blut führen. Dies ist ein erhebliches Problem für Patienten, die PPI über einen längeren Zeitraum einnehmen. Erwägen Sie eine regelmäßige Messung des Magnesiumspiegels, wenn Ihnen PPI verschrieben werden. Chronischer Magnesiummangel kann schwerwiegende neurologische und kardiale Probleme verursachen.

Zink- und Magnesium-Gleichgewicht

Obwohl sowohl Zink als auch Magnesium lebenswichtige Mineralien sind, können hohe Zinkdosen die Magnesiumaufnahme und -regulierung beeinträchtigen. Die Einnahme von übermäßigem Zink zusammen mit Magnesium stört den Mineralstoffhaushalt und kann möglicherweise zu Mangelerscheinungen führen. Um dies zu vermeiden, nehmen Sie Zink- und Magnesiumpräparate zu unterschiedlichen Zeiten ein.

Essentielles Magnesium: Nahrungsquellen und Dosierung

Magnesium kommt natürlicherweise in Nüssen, Samen, Vollkornprodukten, Bananen, Avocados und Blattgemüse vor. Während eine Nahrungsergänzung von Vorteil sein kann, sind Nahrungsquellen im Allgemeinen sicherer. Wenn Sie Nebenwirkungen von Magnesium bemerken – Hautrötung, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen – wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Schwerwiegende Nebenwirkungen, auf die Sie achten sollten

In seltenen Fällen kann eine übermäßige Magnesiumaufnahme zu Hypokalzämie (niedriger Kalziumspiegel), Hyperkaliämie (hoher Kaliumspiegel), Atembeschwerden, Herzversagen oder Unterkühlung führen. Diese Erkrankungen erfordern sofortige ärztliche Hilfe. Befolgen Sie immer sorgfältig die Dosierungsanweisungen und besprechen Sie mögliche Wechselwirkungen mit Ihrem Arzt, bevor Sie Magnesium mit einem Medikament kombinieren.