College-Gewohnheiten prägen die langfristige Gesundheit, wie eine Studie bestätigt

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Während der Studienzeit geht es nicht nur um Akademiker und soziales Leben; Sie legen den Grundstein für jahrzehntelange Gesundheitsergebnisse, wie eine neue Studie der Tufts University zeigt. Die Forscher verfolgten von 1998 bis 2007 fast 5.000 Studenten und besuchten sie 11 bis 20 Jahre später erneut, um zu ermitteln, wie sich ihre Gewohnheiten auf langfristige Gewichts- und Lebensstilmuster auswirken. Die Ergebnisse verdeutlichen, warum dieser Zeitraum entscheidend für die Etablierung bleibender Verhaltensweisen ist.

Die Kernergebnisse der Studie

Die Untersuchung identifizierte fünf unterschiedliche Lebensstilmuster unter den Teilnehmern: stabil gesund, stabil mäßig gesund, stabil minimal gesund, mit der Zeit verbessert und mit der Zeit verschlechtert. Im Verlauf der Nachbeobachtungszeit trat eine Gewichtszunahme häufiger auf – der Anteil der übergewichtigen Personen stieg von 12 % auf 26 % mehr als, während das Übergewicht von 2 % auf 8 % zunahm.

Allerdings hing die Wahrscheinlichkeit einer signifikanten Gewichtszunahme stark von den anfänglichen Gewohnheiten ab. Bei Personen mit einem durchweg schlechteren Lebensstil war die Wahrscheinlichkeit, dass sie in eine höhere BMI-Kategorie aufstiegen, mehr als doppelt so hoch (34,9 %), wie bei Personen, die gesündere Gewohnheiten beibehielten (15,9 %). Das bedeutet, dass etwa jeder Dritte mit schlechten Lebensgewohnheiten eine deutliche Gewichtszunahme verzeichnete, während dies nur bei etwa jedem Sechsten mit gesünderen Gewohnheiten der Fall war.

Warum das College wichtig ist: Der „Emerging Adulthood“-Effekt

Forscher betonen die Bedeutung des „aufstrebenden Erwachsenenalters“ (im Alter von 18 bis 25 Jahren) als Schlüsselfenster für die Gewohnheitsbildung. Diese Lebensphase ist durch neu gewonnene Unabhängigkeit und schnelle Veränderungen in den Routinen gekennzeichnet, was häufig zu Veränderungen in der Ernährung, der Bewegung und dem Schlaf führt. Frühere Studien belegen dies und zeigen, dass College-Studenten im Vergleich zu High-School-Jahren häufig einen Rückgang sowohl der körperlichen Betätigung als auch der Ernährungsqualität verzeichnen.

Die Herausforderung liegt darin, dass viele junge Erwachsene noch die Selbstüberwachungs- und Planungsfähigkeiten entwickeln, die notwendig sind, um gesunde Gewohnheiten in neuen, unstrukturierten Umgebungen aufrechtzuerhalten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, dass Hochschulen der Unterstützung eines gesunden Lebensstils durch zugängliche Fitnesseinrichtungen, nahrhafte Lebensmitteloptionen und Ressourcen für die psychische Gesundheit Priorität einräumen.

Das Fazit

Diese Studie bestärkt die Annahme, dass frühe Gewohnheiten dauerhafte Folgen haben. Während Änderungen des Lebensstils immer möglich sind, deuten die Untersuchungen darauf hin, dass die Einführung positiver Routinen während des Studiums langfristige gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann. Das wachsende Interesse an Gesundheit und gesundem Altern bei jüngeren Generationen lässt auf einen Wandel hin zu nachhaltigeren Lebensstiltrends in der Zukunft hoffen.