Vier Temperamente vs. moderne Persönlichkeit: Angeborene Eigenschaften verstehen

0
7

Temperament ist keine Wahl. Es ist die biologische Hardware, mit der Sie geboren werden.

Es handelt sich um die emotionale und verhaltensbezogene Grundlinie, die durch die Genetik, Ihr Nervensystem und Ihr endokrines System bestimmt wird. Betrachten Sie es als den Rohstoff der Persönlichkeit. Bevor Sie Lebenserfahrung sammeln, bevor Ihnen Manieren oder soziale Normen beigebracht werden, ist diese Grundlage bereits vorhanden.

Es bestimmt, wie Sie auf die Welt reagieren. Es bestimmt Ihre Anpassungsfähigkeit. Es prägt Ihren emotionalen Ausdruck. Es definiert Ihr Aktivitätsniveau.

Die meisten Menschen verwechseln Temperament mit Charakter. Sie sind nicht dasselbe.

Temperament ist angeboren. Es ist stabil. Der Charakter hingegen formt sich im Laufe der Zeit. Es beruht auf Erfahrung, Bildung und Willen. Zusammen bilden sie die einzigartige Persönlichkeit eines Individuums.

Die alte Theorie der vier Säfte

Ärzte wie Hippokrates und Galeno schlugen jahrhundertelang eine Theorie vor, die auf vier menschlichen Temperamenten basierte. Sie verknüpften das Verhalten mit Körperflüssigkeiten: Blut, gelber Galle, schwarzer Galle und Schleim.

Diese Theorie hat heute keine wissenschaftliche Grundlage mehr.

Aber es bleibt bestehen. Es bleibt eine kulturelle und didaktische Referenz. Es hilft uns, Verhaltensstile zu kategorisieren.

Der sanguinische Typ

Sanguiniker sind extrovertiert. Sie sind gesellig. Sie sind begeistert.

Sie passen sich leicht an Veränderungen an. Sie leben von der Gesellschaft. Sie tragen ihre Gefühle auf der Zunge. Aktiv. Optimistisch. Gut gelaunt.

Es gibt jedoch eine Kehrseite. Sie können unbeständig erscheinen. Treibend. Unvorhersehbar.

Der cholerische Typ

Choleriker sind entscheidungsfreudig. Sie sind dominant.

Sie ergreifen die Initiative. Sie haben feste Vorstellungen. Ihr Wille ist stark.

Sie sind ehrgeizig. Zielorientiert. Aber sie können ungeduldig sein. Möglicherweise kämpfen sie mit der Autorität anderer.

Der phlegmatische Typ

Phlegmatische Menschen sind ruhig. Sie sind reflektierend. Sie sind konstant.

Sie vermeiden Konflikte. Sie legen Wert auf Stabilität. Sie denken, bevor sie handeln.

Sie geraten nicht so schnell in Panik. Sie bewahren in einer Krise einen kühlen Kopf. Für Außenstehende mögen sie distanziert wirken. Ausdruckslos. Aber sie sind loyal. Zuverlässig.

Der melancholische Typ

Melancholische Menschen sind introvertiert. Empfindlich. Perfektionisten.

Sie analysieren gründlich. Sie haben ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein. Sie wenden sich nach innen.

Sie sind oft kreativ. Tiefgreifend. Aber anfälliger für Pessimismus. Traurigkeit.

Wo die Wissenschaft jetzt steht

Die Psychologie hat diese vier Kategorien hinter sich gelassen.

Die moderne Wissenschaft betrachtet das Temperament als Teil der Biologie der Persönlichkeit. Wir betrachten es mithilfe der Neuropsychologie. Verhaltensgenetik.

Aktuelle Modelle konzentrieren sich auf empirische Daten.

Das Modell von Thomas und Chess erforscht Dimensionen wie Geselligkeit. Emotionale Reaktivität. Beharrlichkeit.

Das Modell von Cloninger leistet ähnliche Arbeit. Es zerlegt Eigenschaften, die auf Studien basieren, nicht auf Humor.

Wie Temperament die Persönlichkeit prägt

In der Psychologie ist Temperament die instinktive emotionale Ebene.

Es ist der Ausgangspunkt.

Im Laufe eines Lebens wird diese Basis durch äußere Kräfte geformt. Familie. Kultur. Individuelle Auswahl.

Der Charakter entwickelt sich auf der Grundlage des Temperaments.

Das Ergebnis ist Persönlichkeit. Die einzigartigen Eigenschaften, die Sie ausmachen.

Ihr Temperament gehört Ihnen seit Ihrer Kindheit. Es zeichnet dich aus.

Sie können es nicht vollständig ändern. Aber man kann es regulieren. Du kannst es kanalisieren.

Lernen hilft. Umwelt ist wichtig.

Die Biologie bereitet die Bühne. Sie schreiben das Drehbuch.