Warum Linsen und Sojabohnen Ihre besten protein- und ballaststoffreichen Lebensmittel sind

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Eiweiß. Faser. Dein Körper schreit nach beidem.

Es ist nicht kompliziert. Protein repariert Gewebe, baut Muskeln auf und verhindert, dass Ihr Immunsystem zusammenbricht. Faser? Es kontrolliert den Blutzucker, senkt den Cholesterinspiegel und hält die Verdauung ohne Absturz in Schwung. Die meisten Menschen essen das eine und vernachlässigen das andere. Das ist ein Fehler.

Viele Lebensmittel liefern beides. Hier ist eine Aufschlüsselung von sechs kraftvollen Optionen, die diese Nährstoffe auf natürliche Weise kombinieren, basierend auf Standard-Ernährungsrichtlinien.

1. Linsen

Portionsgröße: 1/2 Tasse gekocht
Protein: 8,9 g
Ballaststoffe: 7,8g

Linsen sind dicht. Sie enthalten in jedem Löffel Eiweiß, Ballaststoffe, Folsäure, Kalium und Eisen. Aber der eigentliche Gewinn ist das Verdauungsprofil.

Linsen bieten langsam verdauliche Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index. Das bedeutet, dass sie den Blutzucker allmählich und nicht stark erhöhen. Zuckerreiche Lebensmittel lassen Ihren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen; Linsen nicht. Die Forschung bringt auch eine linsenreiche Ernährung mit einem niedrigeren Cholesterinspiegel in Verbindung. Sie sind günstig, lagerstabil und effektiv.

2. Sojabohnen

Portionsgröße: 1/2 Tasse gekocht
Protein: 15,6 g
Ballaststoffe: 5,1g

Sojabohnen dominieren die Bohnenwelt, wenn es um den Proteingehalt geht. Sie enthalten fast doppelt so viel Protein wie die meisten anderen Hülsenfrüchte.

Neben Eiweiß liefern sie Eisen, Magnesium, Selen und B-Vitamine. Andere Bohnen wie schwarze Bohnen, Kichererbsen oder Limabohnen enthalten etwa 6 bis 8 Gramm Protein und 5 bis 8 Gramm Ballaststoffe pro halbe Tasse. Gut? Ja. Sojabohnen? Besser.

Die Aminosäurelücke

Die meisten pflanzlichen Proteine sind unvollständig. Ihnen fehlen eine oder mehrere essentielle Aminosäuren – die Bausteine, die Ihr Körper für die Proteinsynthese verwendet. Aus diesem Grund sprechen Ernährungswissenschaftler oft von „komplementären Proteinen“.

Die Lösung ist einfach. Kombinieren Sie Hülsenfrüchte mit Vollkornprodukten.

Linsen plus brauner Reis. Sojabohnen plus Quinoa. Zusammen liefern sie alle essentiellen Aminosäuren in optimaler Menge. Ihr Körper braucht das komplette Set, um richtig zu funktionieren. Durch die Paarung wird die Lücke geschlossen.

3. Vollkornprodukte

Getreide ist nicht nur eine leere Kalorienquelle. Vollkornprodukte enthalten Ballaststoffe und Eiweiß. Das Gleichgewicht variiert je nach Typ.

Bei einigen Getreidesorten liegt der Proteingehalt im Vordergrund. Andere legen Wert auf Ballaststoffe.

Quinoa und Amaranth sind die Ausreißer. Sie gehören zu den proteinreichsten Getreidesorten. Entscheidend ist, dass sie auch alle essentiellen Aminosäuren enthalten, einschließlich Lysin, das in anderen Getreidearten wie Gerste oder Bulgur oft fehlt. Gerste und Bulgur eignen sich hervorragend für Ballaststoffe, Sie benötigen jedoch an anderer Stelle in dieser speziellen Mahlzeit eine Proteinquelle.

Täglicher Bedarf

Wie lauten die tatsächlichen Zahlen?

Standardrichtlinien empfehlen mindestens 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Ballaststoffen sollten Sie je nach Geschlecht, Alter und Aktivitätsniveau 22 bis 34 Gramm pro Tag anstreben.

Das sind keine willkürlichen Ziele. Sie sind funktionelle Grundlagen zur Erhaltung der Gesundheit.

Das Fazit

Sie benötigen keine Nahrungsergänzungsmittel. Sie brauchen keine ausgefallenen Pulver. Du brauchst Linsen. Sojabohnen. Vollkornprodukte.

Diese Lebensmittel bieten mehr als nur Makros. Sie liefern Kalium, Magnesium, Eisen und B-Vitamine neben den Proteinen und Ballaststoffen, nach denen sich Ihr Körper sehnt.

Fragen Sie sich beim nächsten Essen, ob Ihre Mahlzeit beides enthält. Wenn es nur Protein enthält, überprüfen Sie die Ballaststoffe. Wenn es nur Ballaststoffe enthält, überprüfen Sie den Proteingehalt.

Idealerweise sollten Sie beides haben. Es ist schwieriger, einen Körper nur mit einem Nährstoff aufzubauen.